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Der Text dieser Broschüre über eine erstaunliche Wanderung wurde vom
Média Club Gouvy G.o.E.; er ist im Büro des Fremdenverkehrvereins
und im Média
Club Gouvy zum Preis von 2,50 Euro
verfügbar.
Er ist das Ergebnis der Arbeit von
- Jean De Bruyne (Namur)
- Anne De Bruyne (Brüssel)
- Cédric Lenain (Braine-L'Alleud)
- Nicole Delplace (Namur)
- Joseph Toubon (Gouvy)
Einführung
Es ist nicht mehr möglich, eine "reine" Natur in unseren Regionen
zu finden.
Überall begegne man Spuren der Menschenaktivität, aber wir werden
immer von Orten angezogen, wo ihre Handlung die natürliche Harmonie
nicht all zu sehr gebrochen hat. In diser Hinsicht sind die Ardennen
nicht zu bedauern.
Wir mögen es, im während unseren Wanderungen das sogenannte "kleine
Erbe" begegnen : Kreuze, alte verwahrloste Pfäde, Ruinen, Teiche,
Sümpfe, Grenzsteine, usw.
Die Grenzsteine haben unsere Aufmerksamkeit besonders angezogen,
und in der Grenzgemeinde Gouvy sind sie zahlreich.
Im Laufe unserer Entdeckungen an Ort und Stelle kamen uns mehr
und meh Fragen im Geist : Warum diese Grenzen ? Warum haben die
Grenzen immer so komische Formen ? Warum sind diese Grenzsteinen
manchmal so nah einander und weiter so fern ? Wem gehörten die
Grundstücke, wo die Grenzsteine errichtet wurden ? ... Seltsamerweise
haben viele unserer Fragen heute noch keine Antworten gefunden
und unsere Leidenschaft wird damit nur angefeuert.
Während unserer Wanderungen haben wir Landwirte, andere Spaziergänger,
Holzfäller, Gruppen jungen Leute,... getroffen. Sehr oft fand ein
Gespräch statt. Jedes Glied unserer Gruppe lernte immer mehr
von dem was die "Anderen" uns durch diese Austausche gebracht haben.
Wie interessant, einen Botaniker zu begegnen, der uns Pflanzen
gezeigt hat, die wir ohne ihn nie bemerkt hätten, oder einen Forster,
der uns Tierspuren zeit und über die Bewirtschaftung des Waldes
und ihrer Problemen spricht.
Unserer Seite sprechen wir manchlal über unsere Recherchen. Unsere
Gesprächspartner sind zuerst erstaunt, dass man sich für Grenzsteine
interessieren kann, sie hören uns dann mit größter Aufmerksamkeit
zu. Ihre Fragen, ihre Vorschläge, ihre Bemerkungen sind Beweise
ihres Interesses. Wir sind überzeugt, sie das "kleine Erbe" mit
ganz anderen Augen sehen lassen zu haben.
Wir hoffen, diese Broschüre wird die gleiche Rolle erfüllen.
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